DR PETER R PAWLIK ARCHITEKT BDA

ARCHITEKT, Autor & Historiker

Behring Krankenhaus Berlin-Zehlendorf

Das Behring-Krankenhaus betreibt 435 Betten, die in 3 verschiedenen Gebäuden untergebracht sind. Das Haupthaus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, das Haus D aus dem Jahre 1969 sowie das Haus N aus dem Jahre 1920 boten keine adäquaten Möglichkeiten, einen wirtschaftlichen Krankenhausbetrieb weiterhin zu organisieren.Somit lag die Aufgabenstellung in der Konzentration sämtlicher Betten des Krankenhauses in einem Gebäude, dem Erhalt der städtebaulichen Situation mit Lage des Hauptgebäudes am Gimpelsteig und Aufnahme der Achse Camphausenstraße, der Schwerpunktversorgung Unfallkrankenhaus und akademisches Lehrkrankenhaus.

Patienten, die langfristig behandelt werden, bereits ihr Bett verlassen können und im Erdgeschoss die Therapiebereiche aufsuchen, sollen das Krankenhaus wie eine kleine Stadt erfahren, die ihnen sehr abwechslungsreiche Situationen und Blickmöglichkeiten bietet. Von den Galerien und Fluren der Bettenhäuser blickt man in glasüberdachte Höfe, die mit Olivenbäumen bepflanzt sind. Sie dienen zum Verweilen.  

Wenn die Patienten zur im Haupthaus gelegenen Cafeteria gehen, gelangen sie in ein verglastes Treppenhaus, das ihnen den Ausblick zum Vorhof ermöglicht, durchschreiten das Ärztehaus, gelangen wiederum in ein verglastes Treppenhaus und erreichen das Haupthaus mit Eingangsbereich und Bibliotheksturm.

Der neue Gebäudekomplex gliedert sich in 5 Bauteile. In dem zentralen Haupthaus befinden sich die klinischen Arztdienste und die Verwaltungsleitung. Nach Osten und Westen sind die Ärztehäuser angeschlossen, gefolgt von den Bettenhäusern mit ihren glasüberdachten Höfen und den darin liegenden Schwesternhäusern. Die Häuser sind durch die Querachse, die auch die zentrale Ver- und Entsorgung übernimmt, miteinander verbunden. Das Bindeglied endet jeweils an den umschließenden Alleen. 435 Patienten werden in 4-Bett-, 2-Bett- und Einzelzimmern stationär behandelt. Die nach Osten und Westen gerichteten Zimmer haben jeweils Erker, um das einfallende Licht relativ lange Zeit des Tages zu erleben. Diese Erker sind mit einer Fensterhöhe versehen, die es gestattet, vom Bett aus bequem hinauszusehen.

Teilprojekte

_ 1992-1998 Klinikneubau
_ 1994 Umbau Häuser Q und N für Verwaltung(Denkmalschutz)
_ 1989-1990 Neubau-Heizzentrale, Umbau Pathologiegebäude, Haus K-L
_ 1985-1988 Neubau Untersuchungs- und Behandlungstrakt, Zentral-OP, ITS, Röntgen, Nuk.Med.,        Patienten-Aufnahme




Klinikneubau

Klinikneubau

Maßnahme: Klinikneubau Haupthaus

Architekt: Planungsring Dr. Pawlik mit Prof. Gottfried Böhm

Auftraggeber: Land Berlin

Baujahr: 1992-1998 (2 Bauabschnitte)

Gesamtkosten: 67.000.000 €

Untersuchungs- und Behandlungsbereich

Untersuchungs- und Behandlungsbereich

Maßnahme: Neubau Untersuchungs- und Behandlungsber. Zentral-OP, ITS, Röntgen, Nuk.Med., Aufnahme

Architekten: Planungsring Dr. Jüchser+Dr. Pawlik mit Büro Günther Grass

Auftraggeber: Land Berlin

Baujahr: 1985-1988

Gesamtkosten: 36.000.000 €

Umbau Häuser Q und N

Umbau Häuser Q und N

Maßnahme: Umbau Häuser Q und N für Verwaltung (Denkmalschutz)

Architekt: Planungsring Dr. Pawlik+Partner

Auftraggeber: Land Berlin

Baujahr: 1994

Gesamtkosten: 2.000.000 €

Umbau Pathologiegebäude

Umbau Pathologiegebäude

Maßnahme: Neubau-Heizzentrale Umbau Pathologiegebäude, Haus K-L

Architekt: Planungsring Dr. Pawlik+Partner

Auftraggeber: Land Berlin

Baujahr: 1989-1990

Gesamtkosten: 4.000.000 €